Über mich


Schön, dass du da bist! Ich bin Kerstin (37) und diejenige, die hier die vielen Flausen im Kopf hat rund um die Themen Kommunikation, Empathie, Körperarbeit und Naturnahem Bei-sich-sein. Ich habe mir das nicht auf einem Blatt Papier ausgedacht oder nach einem „Geschäftsmodell“ gesucht. Das, was ich hier mache, ist wie ein roter Faden im Laufe der letzten 15 Jahre zusammengelaufen. Schon immer stand für mich der Mensch mit seinen Wünschen, Motivationen und Bedürfnissen im 
Vordergrund. 

Meine Geschichte in Kurzform

Ich habe mich sehr früh selbständig gemacht als freie Redakteurin, PR-Beraterin und Filmemacherin. 10 Jahre lang war ich damit sehr erfolgeich und bundesweit unterwegs. Meine tägliche Arbeit bestand darin, für Kunden erfolgreiche Kommunikationskonzepte zu entwickeln und diese umzusetzen. Schließlich die Weiterentwicklung zur Dozentin, Trainerin, Referentin. Wissen weitergeben. Menschen abholen in ihren Lebenswelten, sich reinfühlen in ihren Alltag, Lösungen entwicklen für ihre Herausforderungen. Ich war immer bei den Anderen, in großen Kampagnen denkend und mit einer gehörigen Portion Druck und Anspannung, den Erwartungen gerecht zu werden und einen verdammt guten Text zu liefern und einen verdammt innovativen Film zu produzieren und eine verdammt kreative Kampagne zu konzipieren. Ich habe immer viel Herzblut und Leidenschaft reingesteckt und diese Ziele auch erreicht. Und es hat mir immer Spaß gemacht. Bis zu einem bestimmten Punkt. Mit nur 27 Jahren kam dann von heute auf Morgen der erste Knall: Doppelter Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule. Konventionelle und konservative Therapien haben mir nicht geholfen. Erst durch das Kennenlernen und kontinuierliche Kurs-besuchen von Feldenkrais (die Methode kannte ich vorher null komma null) ging es rapide bergauf und ich habe in nur 3 Monaten zwei entscheidene Lektionen gelernt: 1) Ich hatte viel Druck im Nacken, mein Körper hat mir das buchstäblich mitgeteilt und 2) In der Ruhe liegt die Kraft – die Körperarbeit mit Feldenkrais hat mir ein völlig neues Körpergefühl und auch eine völlig neue Verantwortung für meinen Körper beigebracht.  Einige Jahre später die Diagnosen Endometriose und Hashimoto. Heute, viele Jahre später,  höre ich, was mein Körper mir sagen möchte. Denn ja – er spricht im inneren und äußeren mit uns und nutzt sogar ziemlich viele Wörter dafür 🙂

Mein Gehirn wurde aufmüpfig!

Von da an war ich offen für neue Zusammenhänge zwischen Körper, Geist und Seele, habe mit QiGong etwas gefunden, das mein Bedürfnis nach Spiritualität befriedigt und mit dem Trommeln begonnen, um den Anteilen in mir, die schwingen und klingen wollen, Ausdruck zu verleihen. Je mehr und länger ich Feldenkrais machte, veränderte sich auch mein Denken. Mein Gehirn wurde „aufmüpfiger“, wollte immer mehr raus aus alten Schuhen, hat angefangen, traditionelle Lernsysteme zu hinterfragen und sich immer und immer mehr fürs Loslassen, Treiben lassen, Improvisieren interessiert. Ich konnte irgendwann nicht mehr in einer Trommelgruppe spielen, in der wöchentlich das Gleiche geübt wird ohne Platz für Improvisation. Ich konnte nicht mehr Filme produzieren, weil die Werbung sie gerade so für richtig hält. Ich habe mich getrennt von „dem, was man so machen sollte“ und „dem, wie es die meisten so machen“. Und bin stattdessen immer häufiger meiner Intuition gefolgt.

Ich habe angefangen, mich intensiv mit Gewaltfreier Kommunikation zu beschäftigen und darin Ansätze gefunden, die ich für zeitlos und wertvoll halte und gerne in mein Leben verankern möchte. Empathie und Wertschätzung gehörte für mich vorher zum Knigge der guten Werte – heute ist es eine Haltung, die mich tief im Inneren prägt und trägt. In Seminaren und Übungsgruppen mit anderen Menschen mache ich immer wieder die Erfahrung, dass es das ist, worum es im Leben viel mehr gehen könnte: Die Verbindung zu uns selbst und unserem Gegenüber. Ich habe die Körperarbeit nach Feldenkrais intensiviert und mich der Dinge bedient, die mir aus der Gewaltfreien Kommunikation gut gefallen.

Herausgekommen ist Kommunikation im Körper und ich erlaube mir und meinem Gehirn, mich ständig weiter zu entwickeln und freue mich, jeden und jede dabei mitzunehmen, die sich nun angesprochen fühlen oder die ebenfalls „raus aus ihren alten Schuhen“ wollen. Aber auch alle anderen sind hier herzlich willkommen. Es gibt kein richtig oder falsch, böse oder gut – wir können uns im Wesentlichen für eins entscheiden: Bewegen oder Nicht-Bewegen. Ich habe mich für Letzeres entschieden und schaue dankbar auf mein „erstes“ berufliches Leben zurück. Denn ohne das, gäbe es das hier nicht. HERZLICH WILLKOMMEN!

 

Für diejenigen, die noch etwas Futter für das konventionelle Abchecken brauchen 🙂

  • Studium Journalismus und Geschichte, Universität Karlsruhe, 2002-2005
  • Selbständige Redakeurin & PR-Beraterin mit tausendhoch3, 2008 bis 2019
  • Ausbildung zum Coach für Gewaltfreie Kommunikation (Institut für Bildungscoaching), 2014-2017
  • Seit 2017 in Ausbildung zur Feldenkrais-Practicionerin bei Chava Shelhav, Feldenkraiszentrum, Trainer*innen: Chava Shelhav, Petra Koch, Ulrike Apel, Beatriz Walterspiel, Ilan Jacobson, Raz Ori, Susanne Schönauer…

 

Kontakt aufnehmen